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Lehrreiches aus Vertrieb und Kundenkommunikation – Zusammenfassung der „Social Sales“ Blog-Parade

Social-Sales-Blogparade

Ich muss mich einfach für die vielen Social-Sales-Inspirationen bedanken!

Insgesamt sind es fast 20 Ansätze für die Kundenkommunikation und Akquise geworden. Eine bunte Mischung mit vielen lehrreichen Gedanken zum Thema „Social Sales“. Ich habe diese Art der Kundenkommunikation irgendwann einfach „Social Sales“ genannt. Fand erst später heraus, das SalesForce den Begriff mit einer anderen Bedeutung auch verwendet. Nachdem die Blog-Parade ja bis zum 31.12.2014 stattfand, nun die versprochene Zusammenfassung der Texte und Blog-Kommentare.

Kerstin Hoffmann: Vom Vortrags-Video zum Auftrag

Kerstin hatte nach einem netten Telefonat zu einem ganz anderen Thema einen Blog-Kommentar unter dem Aufruf zur Blog-Parade gepostet. Ich habe mir erlaubt den Text hier zu übernehmen… „Ich hatte ja versprochen noch zu berichten, wie mir das Video, das ihr von einem meiner Vorträge gedreht habt, zu einem sehr lustigen (Inbound-) Vertriebserlebnis verholfen hat. Auf Facebook hatte ich das schon berichtet, und zwar so:“

Das Leben kann so desillusionierend sein. Heute telefonisch eine Vortragsbuchung von jemandem erhalten, die ich, bis sie bei mir anfragte, noch nicht gekannt hatte. Ich frage zum Abschluss die sehr sympathische Auftraggeberin, die bereits im ersten Gespräch sehr viel positives Feedback gegeben hatte und mich unbedingt haben wollte, warum sie sich gerade für mich entschieden hat. Sie: “Ich kannte schon Ihren Namen und Ihr Blog, außerdem hat Sie jemand empfohlen. Aber entschieden habe ich mich, weil Sie im Video-Vortrag ‘YouPorn’ gesagt haben.” Ich: “Das Leben kann so desillusionierend sein.” Sie: “Aber auch sehr witzig, oder?!”

Rene Henke: Zuhören ist wichtig!

Rene Henke schrieb einen Kommentar unter dem Aufruf zur Blog-Parade, der so ganz nach meinem Geschmack ist. Lehrreiches aus einem Misserfolg!

Leider bin ich kein Blogger, kann ja noch werden. Nach all den Supervertriebserfolgsstories poste ich nun mal meinen größten Reinfall, aus dem ich unednlich viel gelernt habe. Als Key Account Manager habe ich vor Jahren einen der Größten Hardwareprovider global betreut. Ein Lebensmittelgigant in der Schweiz nutze bei dieser Firma das gleiche Shared Service Center in Osteuropa. Da ich Zusatznutzen von 1 Mio. für die Amerikaner hatte, exact die Prozesse kannte und einen Termin beim CFO in Vevey hatte sah ich mich schon als Sieger. Nach tollem Lunch, das Wasser vom See schlug an die Glasfassade und der Weißwein kam vom Berg über dem Firmensitz, kamen meine 15 Minuten mit dem Vorstand. Ich trug frohgemut meinen Businesscase vor, erklärte die Prozesse den Teil den wir leisten würden und die gesparte Million. Ich wartete sehnsüchtig auf die positive Antwort: “das stimmt Alles so nicht, nichts für uns”. Gekauft hat er dann exakt den Service/Prozess den ich angeboten habe woanders. Seit diesem Termin numehr seit vielen Jahren stelle ich IMMER zuerst Fragen auch wenn ich nur 15 Minuten Zeit habe und  präsentiere NIE meine Lösung bevor ich vom Kunden den Bedarf gehört habe .

Silke Loers: Vertriebserlebnis über Twitter? Das geht doch nicht, oder?

Silke hat aus einem Erlebnisbericht nachträglich einen Zwei-Geschichtenbeitrag gemacht. Zunächst wird das Kennenlernen und die erste Beauftragung durch Lars Hahn (LVQ) und Sonja Hofert (Karriereexperten) beschrieben. Ihr Fazit:

Für mich ist Social Media eine Offenbarung.  Inzwischen habe ich fast alle meine Aufträge über meine Netzwerke und Empfehlungen bekommen. Kaltakquise ist kein Thema für mich. Der Weg über die verschiedenen Kanäle in Kontakt zu kommen, ist für mich genau mein Ding. Aus gegenseitigen Posts, retweeten und erwähnen wir spätestens auf einem Barcamp oder einer anderen Veranstaltung eine persönliche Begegnung. So habe ich ganz viele wunderbare Menschen kennengelernt, viel Austausch auf unterschiedlichen Ebenen erfahren. Und natürlich lebt alles von ganz viel Spaß miteinander und wenn dann noch ein schönes Vertriebserlebnis daraus wird, ist das die Belohnung für die Zeit, die es manchmal halt auch kostet.

Christa Goede: Akquise ist immer und überall!

In den Zeilen von Christa Goede steckt viel Wahrheit. Sie lässt einfach die Geschichten aus dem Leben für sich sprechen: „Win-Win in der Schlange an der Supermarktkasse“ und „Die rollende T-Shirt-Bestickerei“. Fazit in einem Satz:

…freundliche Plaudereien sind nicht nur gut für die Laune, sondern sie zahlen sich gelegentlich sogar aus.

Snezana Galijas: Einen Auftrag habe ich nicht bekommen,  aber das Gespräch war trotzdem sehr aufschlussreich…

Genau solche Geschichte habe ich mir erhofft. Danke! Wir lernen nicht nur aus Erfolgen, sondern ebenso aus dem Scheitern:

Er erklärte mir haargenau, über welchen Kanal dieser Dienstleister in kontaktiert und wie das Gespräch stattgefunden hat, welche Informationen der Dienstleister dem Kunden gegeben und was er ihm angeboten hat. Schön, dass es Kunden gibt, die sich trotzdem so viel Zeit nehmen, obwohl sie eigentlich aktuell keinen Bedarf und erst recht keine Zeit haben. Wenn dann so ein Ergebnis rauskommt, ist es umso schöner.

Martina Bloch: Vom Anruf meines Steuerberaters, diesem Netzwerker par exellence, bis zum Vertrag dauerte es nur vier Wochen!

Frau Bloch von AkquiseBlog.de beschreibt eine Geschichte aus dem Jahre 2002. Eine Kundenempfehlung vom Steuerberater bis zum finnischen Kunden. Wichtig fand ich diesen Satz:

Ich bin sehr überrascht, als solchen Netzwerker hatte ich ihn noch nicht gekannt.

Manche Netzwerker geben sich erst mit der Zeit zu erkennen.  Vertrauen aufbauen braucht seine Zeit. „Hauruck“ hilft nicht…

Lars Hahn: Vertrieb, Vertrieben oder Kaffeetrinken?

Lars geht vergnüglich auf mein Wortspiel ein: „Was vertreiben Sie eigentlich?“ – „Sie meinen: Wen?“, beschreibt „Empfehlung als Währung“ und stellt drei Beispiele für seine Form des Vertriebsgesprächs vor:

Naj Yekrabretsew: Wunderbare Geschichten

Aus meiner Heimat OWL fanden auch ein paar Zeilen zu dieser Blog-Parade. Es sind gleich vier kleine Geschichten – Prägend, Untypisch, Überraschend und Ärgerlich – die jeweils mit einem Merksatz enden. Zwei der Merksätze als Anreißer für den ganzen Text:

Nicht jede Belohnung muss in Geld erfolgen, sondern es vermehrt sich ebenso ehrliches Interesse am Menschen und Mitarbeiter. Offen zu sein für seine Anregungen und Wünsche hat mehr bewegt, als der damals angebotene einmalige Anreiz.

…und…

Häufig ist die erste Enttäuschung nachträglich eine gute Fügung, um später die erfolgreichere Wahl zu treffen. Auch Glück im Unglück genannt….!

Oliver Frenkel: Ne Kuh für´n Huhn

Oliver ist ein Video-Kunde unseres Unternehmens. Seine Frau Andrea hat vor einigen Monaten bei mir den Social Media Manager (IHK) absolviert. Nun hat Oliver begonnen in seinem neuen Blog zum Produkt JAMES zu schreiben. Einer der ersten Texte war für den Vollblut-Vertriebler dieser Beitrag. Er fand einen schönen Einstieg in seine Sichtweise. Los gehts mit dem Bild…

Verstanden? Wenn nicht, noch einmal in Ruhe auf sich wirken lassen. Eine Kuh für ein Huhn! Auf den ersten Blick das optimale Geschäft!

Katja Flinzner: Bei Anruf Auftrag

In dem Beitrag beschreibt Katja Flinzner den steinigen Weg zum Kaltaquise-Telefonat und einem tollen Erfolg gleich beim ersten Telefonat. So wünscht sich das jeder Verkäufer. 😉

Vertrieb ist ja viel mehr als nur Kaltakquise. Heute sieht mein Vertrieb hauptsächlich so aus, dass ich Kontakte knüpfe, mein Wissen weitergebe und versuche, im Netz und in der echten Welt möglichst häufig dort präsent zu sein, wo meine Kunden sich rumtreiben. Und, vor allem: Dass ich gute Arbeit abliefere.

Matthias Lissner: Sie wollen Ihre Kunden begeistern? Dann schaffen Sie den Vertrieb ab!

Interessanterweise stammt dieser Beitrag aus einem Blog zu meiner beruflichen Vergangenheit „vertikale Rubrikenmärkte“. Ich fand als klassischer Vertriebler die Zeilen sehr vergnüglich zu lesen.

Das Wort “Vertrieb” kommt von “vertreiben”, und gemeint ist damit das Verkaufen von Produkten oder Dienstleistungen an Kunden. Leider führen immer noch weit verbreitete Praktiken dazu, dass der potenzielle Kunde selbst das einzige ist, was wirklich vertrieben wird.

Schönes Schlußwort. Danke an die vielen Teilnehmer!

4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

    • Da kann ich mich nur anschließen – toll zusammengefasst, und die einzelnen Beiträge sind jeder für sich unterhaltsam und gleichzeitig lehrreich!

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  1. Pingback: 23. Twittwoch Ruhr am 4. März: Conversion - auf allen Kanälen - KreativeKK

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