Suche
  • Der schnellste Weg um uns zu erreichen:
  • +49-201-54559054
Suche Menü

HowTo: Location-Marketing mit Snapchat: Geofilter = Lokale Grafik-Overlays

snapchat_geofilter_howto

Snapchat ist in „aller Munde“ – Doch wie kann man denn nun als Unternehmen Snapchat einsetzen? Damit beschäftigen wir uns ja schon seit einer Weile, nicht nur für uns als Video-Marketing-Agentur fürs Eigen-Marketing, sondern auch für unsere Kunden. Heute stellen wir im ersten Teil unserer neuen Snapchat-Reihe die Geofilter-Funktion vor.

„Unser Cheffe“, Gerhard Schröder, ist auf Snapchat unter PADLIVE zu finden. Er berichtet fast jeden Tag über unser Agenturleben. Dazu gehören auch abendliche Rundgänge durchs Stellwerk zum Teasern was wir gerade so machen.

Wer einen „allgemeinen Einstieg“ in Snapchat sucht, sollte Philip Steuers Der ultimate Snapchat Guide – So funktioniert Snapchat! lesen. In unserer Reihe gehen wir auf Aspekte für die Unternehmenskommunikation ein.

Was ist ein Snapchat Geofilter?

Bei Snapchat kann man sogenannte Filter benutzen. Das sind entweder einfache Farbfilter, wie man sie so ähnlich bei Instagram findet, oder  Einblendungen mit denen man die eigenen Snaps verzieren oder beschriften kann. Hat man einen Snap gemacht, kann man danach durch eine Wischgeste nach RECHTS einen Filter aussuchen der, zum Beispiel, die aktuelle Uhrzeit oder das Wetter vor Ort in das Bild einblendet. Ebenso sind kurze Animationen oder grafische Elemente als Filter möglich.

snapchat-geofilter-tower-of-power

Mit den Snapchat-Geofiltern kann jeder seinen eigenen Filter entwerfen. Außerdem muss man dann eingrenzen, an welchem Ort dieser Filter verwendet werden kann – daher auch der Name „Geofilter“. Wir haben also die Möglichkeit, unseren eigenen Filter „exklusiv“ an einen bestimmten Ort zu binden und anderen Snapchat-Usern zur Verfügung zu stellen, sofern Snapchat diesen Geofilter freigibt.

Wofür kann man Snapchat Geofilter einsetzen?

Besuchen also Touristen einen interessanten Ort oder eine Veranstaltung, und dokumentieren sie diesen Besuch mit Snapchat, so stehen ihnen spezielle Filter zur Verfügung. Das dürfen, gemäß der aktuellen Nutzungsbedingungen von Snapchat, keine Firmenlogos oder Marken sein. Da das aber ohnehin nicht sonderlich originell wäre, ist es nicht weiter schlimm und fordert nur dazu heraus, sich etwas einfallen zu lassen.

Das ehemalige Stellwerk etwa, das nun unsere Firma beheimatet, steht auf dem Gelände der ehemaligen Schachtanlage 4/5/11 der Zeche Zollverein. Wer das Gelände besichtigt – und zu besichtigen gibt es hier vieles – dem stehen dann spezielle Filter zur Verfügung. Zum Beispiel könnte er seinen Selfie vor einem historischen Klinkerbau mit einem Filter verzieren, der ihn wie einen echten „Kumpel“ aussehen lässt – mit Staub im Gesicht und einem Bergmannshelm auf dem Kopf. Natürlich geht das nur dann, wenn dieser Selfie in dem von uns definierten Gebiet gemacht wird, also dem heutigen Tripel Z-Gelände.

Solche ein nettes Goodie motiviert vielleicht den einen oder anderen Snapchat-User dazu, an diesem Ort herum zu knipsen und so die frohe Kunde von diesem historischen Gelände unter seinen Freunden zu verbreiten. Auch Veranstaltungen können mit einem Filter gewürdigt werden: Straßenfeste, Flohmärkte, Konzerte. Womöglich lässt Snapchat auch einen „Tag der offenen Tür“ auf einem Firmengelände durchgehen. Da der geschäftsmäßige Gebrauch von Marken und Logos aber untersagt ist, könnte Snapchat auch Business-Veranstaltungen einen Riegel vorschieben.

Schritt 1: Die Rahmenbedingungen für Geofilter

Bevor wir den Snapchattern unseren Geofilter zur Verfügung stellen können, muss er zunächst von Snapchat anerkannt werden. Das erreicht man nur dann, wenn man sich an bestimmte Richtlinien hält:

  • Geschäfte (und generell Unternehmen) werden zur Zeit nicht für Geofilter zugelassen.
  • Der Geofence (der von uns definierte Geltungsbereich unseres Filters) muss mit Bedacht gewählt sein und darf nur das für ihn relevante Gebiet umfassen.
  • Der Geofence darf nicht ganze Länder oder Regionen abdecken.
  • Es muss eine Sehenswürdigkeit, ein öffentlicher Platz, Straßenzug, oder anderweitig frequentierter Ort sein, an dem Leute auch einen Anlass haben, Snaps anzufertigen.
  • Alle Grafiken müssen zu 100% selbstgemacht sein, Logos und Marken sind nicht erlaubt. Einzige Ausnahme: Logos von Hochschulen oder Universitäten, sofern diese von offizieller Stelle eingereicht werden.
  • Der Filter darf keine Fotografie und auch keine Hashtag sein.
  • Der Filter muss visuell ansprechend sein und darf nicht zu viel vom eigentlichen Bild verdecken.
  • Der Filter muss mit dem Ort zu tun haben, an dem er verfügbar ist.

Schritt 2: Grafik für Snapchat erstellen

Um einen Geofilter erfolgreich einzusenden, muss er bestimmte Anforderungen erfüllen:

  • Die Datei muss im PNG-Format hochgeladen werden.
  • Die PNG-Datei muss web-optimiert sein. Das bedeutet, dass sie transparent ist und dem PNG-24-Standard entspricht.
  • Die PNG-Datei muss die Maße 1080 x 1920 Pixel haben.
  • Die PNG-Datei muss weniger als 300 KB groß sein.

Schritt 3: Grafik-Upload bei Snapchat

Hat man nun seinen eigenen Geofilter angefertigt, kann man ihn auf der Website für Snapchat-Geofilter hochladen. Hier eine kurze Schritt-für-Schritt-Anleitung am Beispiel Zeche Zollverein in Essen:

Snapchat_Geofilter_HowTo

  • A – Der Geofence: Der Geofence ist der Bereich, in dem man später unseren Geofilter abrufen kann. Die Karte funktioniert wie Google Maps. In der Ecke oben links sehen wir die gewohnten Werkzeuge: Wir können nach Orten suchen, über die Karte schwenken, und vergrößern/verkleinern.
    Haben wir den gewünschten Ort im Blickfeld, in unserem Beispiel ist es das Gelände der Zeche Zollverein, können wir einen Rahmen um ihn ziehen, indem wir in die Karte klicken. Mit jedem Klick setzen wir einen Eckpunkt dieses Rahmens. Haben wir einen Fehler gemacht, klicken wir den Eckpunkt einfach mit der rechten Maustaste an, und schon verschwindet er wieder. Wie bereits erwähnt sollte der Bereich nicht zu groß sein und nur den tatsächlich relevanten Ort abdecken.
  • B – Klicken wir auf das Plus-Symbol, öffnet sich ein Datei-Browser. Darin wählen wir den vorhin erstellten Filter aus. Unser Filter muss das PNG-Format haben, sollte eine Breite von 1080 Pixeln abdecken, darf aber nicht zu viel der Gesamtfläche (1080 x 1920 Pixel) überdecken. Haben wir die Datei gefunden und klicken auf „Auswählen“, wird der Filter hochgeladen und ein Vorschaubild erscheint anstelle des Plus-Symbols.
  • C – In diesen Felder müssen wir einige Angaben machen. Im ersten Feld geben wir unseren Namen an. Darunter schreiben wir unsere E-Mail-Adresse. An diese Adresse wird später die Bestätigung geschickt, dass unser Filter akzeptiert wurde und jetzt verwendet werden kann. Im dritten Feld von oben („why is this location important to you?“) sollen wir kurz erläutern, warum wir den Bereich, den wir ausgewählt haben, für wichtig halten. In unserem Beispiel – Zeche Zollverein – haben wir da ein paar schlagende Argumente: Das Gelände zählt zum UNESCO-Welterbe, ist eine Kulturstätte, zieht Touristen aus aller Welt an und ist ein gern genutztes, weil spektakuläres, Fotomotiv. Idealerweise formuliert man diese Begründung in Englischer Sprache, denn es ist nicht gesichert, dass der Snapchat-Staff, der über die Freigabe entscheidet, des Deutschen mächtig ist.Unter den Textfeldern gilt es dann noch ein paar Checkboxen abzuhaken. Mit dem ersten Häkchen bestätigen wir, dass es sich bei unserer Einreichung nicht um eine Veranstaltung handelt. Entfernen wir das Häkchen, müsse wir zunächst unsere Zeitzone angeben (für Deutschland GMT +1), darunter Beginn und Ende der Veranstaltung. Damit will Snapchat sicherstellen, dass an Veranstaltungsorten keine Filter verfügbar sind, die nicht mehr relevant, weil veraltet sind. Mit den folgenden zwei Checkboxen bestätigen wir dann noch, dass unser Geofilter kein Logo und keine Marke enthält, von uns selbst erstellt wurde, und dass wir auch brav die Snapchat-ABGs gelesen haben.
  • D – Nachdem wir mit Hilfe des CAPTCHA-Systems, dass sich hinter der letzten Checkbox verbirgt, sichergestellt haben, dass wir kein Roboter sind (da fällt einem ja ein echter Stein vom Herzen), klicken wir nun noch auf „Submit“ und schicken damit diesen Antrag auf einen Geofilter an Snapchat. Ob unser Geofilter anerkannt wird oder nicht, bekommen wir per E-Mail mit geteilt.

Viel Spaß mit dem eigenen Snapchat-Geofilter! Wir sind gespannt darauf, welchen kreativen Ideen wir in Zukunft auf Snapchat „über den Weg laufen“ – im wahrsten Sinne des Wortes!

Unsere weitere Ratgeber-Reihen befassen sich mit YouTube, Facebook-Video, Instagram, GIF-Produktion, Mobile-Livestreaming oder Podcast-Produktion. Am besten ein Blog-Abo in der Seitenleiste  (Mobile Ansicht unter dem Beitrag) spendieren und jede Woche einen weiteren Ratgeber erhalten. Auf ein spannendes Video-Jahr 2016!

Danke an Michael Sonnabend, Ansprechpartner unseres guten Kunden Stifterverband (YouTube, Instagram, Facebook-Videos und Infografiken für Pinterest) für den Anstoß zum Blog-Beitrag. 😉

4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Wo gibt’s in Essen SNAPCHAT: GEOFILTER = LOKALE GRAFIK-OVERLAYS ???

    Antworten

  2. Habe gerade versucht einen Filter für Essen einzureichen. Hoffe, dass der Filter durchkommt :))
    Kann ja nicht sein, dass Düsseldorf, Köln, MUC, Berlin usw. Geofilter haben und Essen nicht 😉

    Liebst, Charlotte von Come as Carrot

    Antworten

  3. Pingback: Die ultimative Snapchat Linksammlung | Projecter GmbH

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.